Vier Siege bei der Eurega 2026

Vier Siege bei der Eurega 2026

Fulminanter Saisoneinstieg auf der Langstrecke

Glückwunsch den grandiosen Siegern von AMOS und WSV Godesberg!

Jens Reppahn stellt im Folgenden die erfolgreichen Mannschaften vor. Zugleich gebührt ihm Dank für die perfekte Organisation und Anselm für die kurzfristige Übernahme der Bootstransporte nach Ausfall des Vereinsbusses.

Hipphipphurra – Andreas Bartsch – Vorsitzender WSV Godesberg

An der diesjährigen Europäischen Rhein Regatta (Eurega), die zum 34. Mal ausgerichtet wurde, nahmen 20 Sportlerinnen und Sportler des WSVG in insgesamt 6 Booten teil. Die Regatta startet von zwei verschiedenen Orten aus. Die 100 km-Strecke beginnt im Schutzhafen von St. Goarshausen (Rheinkilometer 555), die 45 km-Strecke beim Neuwieder Pegelturm (Rheinkilometer 608). Das Ziel lag für beide Rennen am Bootshaus des ausrichtenden Bonner Ruder-Vereins (Rheinkilometer 653).

Bein gutem Ruderwetter ging Klaus Helbing in einer überregionalen Renngemeinschaft im Männer-4er über die „volle Distanz“ und belegte insgesamt den 10. Platz in einer Zeit von 5:59h. Zugleich war dies der zweite Platz in der Altersklasse mit nur 2 Minuten Rückstand.

Von Neuwied aus starteten zwei Boote des Amos-Comenius-Gymnasium. Der ältere Jahrgang mit Ferdinand Heuer, Tillman Abresch, Simon Liebetrau und Friedrich Rulands sowie Lisa Weyres (Steuer) gewann die Altersklasse mit der besten aller Junioren-Zeiten in 2.49.33h. Nur unwesentlich langsamer in respektablen 2.49.35h absolvierten Lasse Siebert, Braeden Bond, Finn Sylvester und Erich Lambrecht mit Steuermann Arnd Riemenschneider zum ersten Mal diese anspruchsvolle Regatta und gewannen ebenfalls in ihrer Altersklasse. Glückwunsch an die AMOS-Teams, die mit dem WSVG seit Jahren aufs Engste verbandelt sind und die mit Arnd einen nicht zu ermüdenden Trainer und Motivator haben.

Die WSVG-Damen mit Susanne Grüter, Frauke von Stein, Eva Schoof und Kathrin Lange fuhren mit Steuermann Anselm Hoffmeister ein furioses Rennen und siegten in 2.45.51h mit fast 2 Minuten Vorsprung in einer sehr stark besetzten Altersklasse. Die Jubelschreie nach Bekanntgabe des Ergebnisses hallen noch heute durch das Rheintal.

Zum dritten Mal in Folge dominierte die Renngemeinschaft mit dem WSV Honnef das Feld der Mixed-Boote in ihrer Altersklasse und gewann souverän in 2.34.41h und über 8 Minuten Vorsprung vor den „Verfolgern“ aus Essen. Verletzungsbedingt fuhr die Renngemeinschaft diesmal mit einer anderen Besetzung. So gesellte sich Nele Fischer (WSVH) zu Saskia Palluck, Jens Reppahn (beide WSVG), Elmar Witten (WSVH) und Nicolai Grandisch (WSVG, Steuer).

Zu guter Letzt sei erwähnt, dass Stefanie Stüber ihren ersten Marathon gerudert ist und in einer Renngemeinschaft mit Sportlerinnen vom Mülheimer Wassersport sowie dem Bonner Ruderverein erschöpft und glücklich in 2.57.00h ins Ziel gefahren ist.

Insgesamt ein toller Einstieg in die Langstreckensaison. Wer vergleichbare Strapazen kennt, kann einschätzen, dass die Wärme (24 Grad) sowie der niedrige Wasserstand zusätzlich dazu beigetragen haben, dass alle Teams an ihre Leistungsgrenzen gehen mussten, um diese phantastischen Ergebnisse zu erzielen.
Und: wer in den letzten Wochen am Rhein unterwegs war, hat auch gesehen, dass diese Leistungsgrenzen nicht vom Himmel gefallen sind, sondern das Ergebnis harter Trainingseinheiten und einem hohen zeitlichen Aufwand der Athletinnen und Athleten sowie der Steuerleute. Wie schön, dass sich der Einsatz mal wieder ausgezahlt hat!

Jens Reppahn

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