Beiträge: Autor: Archiv

Alte Geliebte wieder neu

Alte Geliebte wieder neu

Am Donnerstag den 05.05. habe ich am Ruderclub einen neuen Renneiner der Firma Empacher getauft. Der Name des Einers lautet „AMATI“ (Geliebte).
Wie kam es zu dem Namen „Amati“: Ich ruderte 1965-1967 in der Rennmannschaft des WSVG in einem Schweizer Stämpfli Einer names „Amati“, dieses Boot war für mich wie geschaffen. Das Boot war sehr leicht und ich als Leichtgewichtsruderer konnte mit diesem Boot so manchen Sieg erringen.

In der Hoffnung, dass das neue Boot viele Siege für den Wassersportverein erringen wird, und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel hat, habe ich dieses Boot gerne getauft.
Ahoi
Jürgen

Wie profitieren die Wiedereinsteigerruderer von den Marathonruderern und umgekehrt?

Wie profitieren die Wiedereinsteigerruderer von den Marathonruderern und umgekehrt?

Anselm hatte die Idee: Gründonnerstag bringen die Wiedereinsteiger die Boote nach Koblenz zur Rhenania und „gurken“ da auf der ruhigen Mosel herum und am Karfreitag stürzen sich die Marathonruderer auf die Trainingsstrecke Koblenz-Godesberg.

Gedacht getan und alle waren glücklich.

Neun Wiedereinsteiger, Senioren wie auch reife Jugendliche, haben ihre Fähigkeiten neu entdeckt und immerhin ihre 16 Moselkilometer dann auch noch mit einer wunderschönen Kaffeepause vergoldet. Nach anfänglichem Regen war das Wetter gnädig und geradezu zum verlieben. Der Vereinsbus samt Hänger fand mit den Senioren nach Abschluss tatsächlich auch noch den Weg in heimatliche Gefilde. Also: auch Logistik vom Feinstem.

(Teilnehmer: Eckart Lieser, Pit Peters, Jutta Brucks, Waltraud Wache, Simone und Christian Gässler, Klaus Kohl, Martha und Heiner Nöthe, Helga Lieser mit dem Fahrrad dabei).

Heiner Nöthe

Mosel-Rudertour am Gründonnerstag

Mosel-Rudertour am Gründonnerstag

Wir, Christian und ich, wollten, nach langer Pause, einen guten Start in das Ruderleben nach Corona haben – da kam ein Tag auf der Mosel wie gerufen.

  • Es war ein guter Plan!!!
  • Stimmung der Gruppe bestens!
  • Wetter top!
  • Mosel so, wie sie gehört: nicht zu viel und nicht zu wenig Wasser!
  • Pausenziel kulinarisch bestens!
  • Und vor allem: wir mit versierten Ruderern unterwegs, die uns wieder auf Kurs gebracht haben.

Vielen Dank für diesen wunderbaren Tag!
Simone Wendels-Gässler

Geburtstag des Rheinmarathons

Geburtstag des Rheinmarathons

WSV Godesberg mit fünf Booten dabei

Am 2. Oktober 2021 feierte der Rheinmarathon des Ruderclubs Germania Düsseldorf seinen 50. Geburtstag. Was 1972 mit 37 Mannschaften begann, hat sich heute zu einem der beliebtesten Langstreckenklassiker im Bereich des Rudersports in Deutschland entwickelt.

137 Mannschaften mit rund 600 Teilnehmenden aus über 90 Vereinen hatten zum Jubiläum gemeldet. Teams aus Irland, England, Schweden, den Niederlanden und Frankreich sowie aus zahlreichen Städten Deutschlands wurden erwartet. Für den WSVG machten sich diesmal gleich fünf Boote (jeweils 4er+) bei gutem Ruderwetter auf den Weg, um die 42,195 km von Leverkusen nach Düsseldorf zu rudern.

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Der erste Marathon meines Lebens

Der erste Marathon meines Lebens

Erfahrungsbericht von Ruth Sassen

Am Samstag, den 02.10.2021, habe ich beim Rheinmarathon teilgenommen und zum ersten Mal ein Rennen dieser Art bewältigt. Nachdem wir uns mit der ursprünglichen Bootsbesetzung, bestehend aus Kathrin Lange, Ute Weber, Steffi Furch, mir und meiner Tochter Hannah (als Steuerfrau), gefühlt ein halbes Jahr mit Hilfe von Steffi und Hartmut auf den großen Tag vorbereitet hatten, machten wir uns Samstagmorgen in aller Frühe auf den Weg nach Leverkusen. Gemeinsam mit vier anderen Teams des WSVGs hieß es für uns 42 km flussabwärts zu fahren, auf Zeit, ohne Pause und egal bei welchem Wetter. Aber nun zu den tatsächlichen Ereignissen der Reihe nach…

Am Freitagnachmittag folgte eine Gruppe von ca.12 Personen dem Ruf von Jens, unserem Cheforganisator, und riggerten fünf Boote ab. Leider verletzte sich bei der Gelegenheit unsere Bootsobfrau Steffi, die als große Kraft und moralische Stütze unseres Boots damit leider ausfiel. Der weisen Voraussicht von Nicolai war es zu verdanken, dass wir aber bereits kurz danach schon mit Gudrun Nietgen eine Ersatzfrau stellen konnten, die Steffi würdig vertrat.

In Leverkusen bekamen wir abends von den Platzwarten den schönsten Bereich zum Ablegen der Boote zugewiesen, direkt am Tor, mit Blick auf dem Rhein und schöner Sitzbankanlage. Gut ausgestattet mit Bolzen, Muttern, Unterlegscheiben und Klebeband, dank unseres Bootswarts Thomas, wurden dann die ersten Boote aufgeriggert und fachgerecht gegen das Überschlagen von Wellen abgeklebt.

Auf diese Art gut vorbereitet fuhren wir dann am nächsten Morgen als Startnummer 2 um 9.01 Uhr die 42.000 m gen Norden. Wir passierten über eine geraume Zeit Industrieanlagen, wie wir sie in Bad Godesberg glücklicherweise nicht gewohnt sind, aber nachdem wir Leverkusen hinter uns gelassen hatten, kamen wir teilweise überraschend durch sehr schöne ländliche Gebiete. Insgesamt wurden wir wenig von Schiffsverkehr behelligt.

Was soll ich sonst noch berichten? Die ersten 10 Kilometer waren leichte Arbeit, nach 20 Kilometern merkte frau schon, dass frau was getan hatte. Nach dreißig Kilometern, konnte ich eigentlich nur noch an ein schmerzendes Körperteil denken, so dass ich sehr froh war, als wir dank der Steuerfrau etwas Musik einschalteten, die mein Ächzen übertönte und mich ablenkte. Die letzten zwei Kilometer waren dann nur noch von dem Gedanken beseelt, dass das Elend bald ein Ende haben würde und wir trotz zeitweise hohen Wellengangs immer noch oben schwammen.

In Düsseldorf halfen uns gütige Hände, einigermaßen würdig aus dem Boot zu klettern und es wieder an Land zu bringen. Es lässt sich schlecht wiedergeben, welch ein Gefühl sich unserer bemächtigte. Wir waren 42 km am Stück gerudert, waren mit 2 Std. 46 min und 51 sec unter 3 Stunden geblieben, fast trocken angekommen und konnten immer noch lachen (auf jeden Fall kurze Zeit später wieder). Schnell waren die Schmerzen vergessen, trockene warme Sachen angezogen, das Boot versorgt und dann ging es ans Feiern mit den anderen TeilnehmerInnen.

Es war ein toller Tag und ein gutes Gefühl trotz widriger Umstände mit den anderen Boots- Kameradinnen und Vereins- KameradInnen die Herausforderung gemeistert zu haben.

Wir senden viele Grüße an unsere Mannschaftstrainerin Steffi F. und bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben, am Rheinmarathon teil zu nehmen.

Double Trouble

Double Trouble

Neuer Doppelzweier für die Rennmannschaft

Am Samstag, den 28.08., wurde der neue Kombizweier von dem Hersteller Wintech getauft. Das Boot lässt sich sowohl als Doppelzweier als auch als Riemenzweier nutzen und hat für diese Zwecke ein eingebautes Steuer. Das Boot ist für Ruderer der Gewichtsklasse 60-80 kg geeignet und soll in Ausbildung und Training der Kinder und B-Junioren eingesetzt werden.

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Das grüne Band – längste Tagesfahrt des Jahres ab Godesberg und zurück

Das grüne Band – längste Tagesfahrt des Jahres ab Godesberg und zurück

Ist das „Grüne Band“ im Verein in Vergessenheit geraten? Zeitweilig sah es so aus. Lukas vom Kolke hat jetzt im Einer ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt: 109 km zum Deutschen Eck in Koblenz und zurück – am 17. Juni 2021 – einem der längsten Tage des Jahres. Das „Grüne Band“ ehrt Mannschaften aller Bootskategorien für die längste Tagesfahrt des Jahres ab Verein und zurück. Beweisfoto vom Zielort ist obligat.

Grünes Band – Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang den Rhein rauf und runter

Nach qualvollen 14 Stunden krabbelte ich völlig erschöpft aus dem Boot. Noch nie war unsere Pritsche so erlösend. Der psychische und physische Stress fiel von mir ab, als mich vier Heilsbringer in Empfang nahmen und sich um mich und das Boot kümmerten. Ich war frei, frei von den Qualen, den Schmerzen, frei von Verantwortung, mich und das Boot sicher und schnell durch den Rhein zu manövrieren. Ein dauerhaftes Abwägen: „Wie mache ich mir die Strömung, die Elemente, größtmöglich zu Nutze, wie vermeide ich deren negative Effekte?“, „Was machen die Bergfahrer, was die Talfahrer?“, „Wo ist die nächste Backbord-, oder Steuerbord Tonne?“, „Wo steht der Brückenfeiler?“, „Wie verläuft das Ufer?“

Am Abend zuvor noch spät auf dem Wasser gewesen, scherzte ich, ob ich nicht am morgigen freien Tag spontan in Käpt‘n Blaubär „ein längere Tour“ in Angriff nehmen könnte. Nun, eigentlich war‘s da schon entschieden. So fand ich mich schon wenige Stunden später gegen 5 Uhr wieder am Verein ein und belud den kleinen blauen Flitzer mit Fressalien und 6 Liter Flüssigkeit, wohl wissend, dass ich in Neuwied zwei Mal nachtanken könnte.

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Neue WSVG-Disziplin: Unterwasserrudern

Neue WSVG-Disziplin: Unterwasserrudern

Kenterübungen mit der DLRG in Beuel am 27.09.2020

Die Fragen kommen bei jeder Fahrt: Ist die Welle zu hoch? Was passiert? Was macht das Boot? Wie sollten wir reagieren? Am vergangenen Sonntag gab es mit fachkundiger Unterstützung der DLRG Gelegenheit, hierfür mittels praktischen Versuches eine Antwort zu finden.

Bei 13 Grad Luft- und 17 Grad Wassertemperatur starteten um 10.15 Uhr unsere vielgeruderten 5er Bernstein und Rheinstein als Repräsentanten zweier Bootsgenerationen (ohne/mit Auftriebskörper) gegen alle Gewohnheit stromabwärts in experimenteller Absicht, beide Boote (nicht die Mannschaften!) auf Höhe der DLRG in Beuel volllaufen zu lassen „um dann zu prüfen und zu üben, wie das havarierte Ruderboot ans sichere Ufer kommen und dort entleert werden kann“.

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„Blauschnabel“ getauft

„Blauschnabel“ getauft

Neuer Dreier ging sofort auf Jungfernfahrt

Als Ersatz für den am 1. März verunglückten „Grünschnabel“ wurde am 6. Juni der neue 3xC „Blauschnabel“ von Christiane Jarsing getauft. Wieder waren nur einige Vorstandsmitglieder und Jugendliche anwesend, da wir ja zwar wieder rudern aber nicht näher als 1,5m zusammen stehen dürfen. Eine Einladung an alle Mitglieder hätte das schwierig gemacht. Das Boot fuhr mit der Taufpatin gleich nach der Taufe zur Jungfernfahrt nach Oberwinter (Fotos: Axel Fliege).

Wir lieben Rudern

Wir lieben Rudern

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Animation Rudern beim WSVG

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Einer-Training in Hürth
Jung und Alt erfolgreich beim KRV Ergo-Cup

Jung und Alt erfolgreich beim KRV Ergo-Cup

Am 14. Dezember 2019 fand der Ergo-Cup des Kölner Rudervereins in der Aula des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums in Köln statt. Mit insgesamt zehn Startern und zwei Betreuern war der Wassersportverein Godesberg gut vertreten. Morgens starteten die Kinder und Junioren. Helena machte den Anfang in der Kategorie der 15-16-jährigen Juniorinnen. Nach einem guten Start konnte sie sich lange Zeit auf Platz 3 halten. Im Endspurt wurde sie aber überholt und belegte sehr knapp den 5. Platz.

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