Beiträge: Stichwort: Rheinmarathon

Rheinmarathon 2023

Rheinmarathon 2023

Ein Sieg und zusätzliche Medaillenränge für den
WSVG beim Rheinmarathon

„Der Schmerz geht und der Stolz kommt“, so lautete das Motto zum mittlerweile 52. Rheinmarathon des RC Germania Düsseldorf 1904 e.V., der Anfang Oktober mit 160 Booten und 800 Teilnehmenden aus In- und Ausland auf der Strecke zwischen Köln und Düsseldorf (42,8 km) stattfand.

Etwas martialisch formuliert - geht es doch in erster Linie darum, im Team möglichst sauber und druckvoll zu rudern, ohne sich frühzeitig zu verausgaben. Die Bedingungen dafür waren in diesem Jahr gar nicht schlecht (trocken, nicht zu warm, relativ wenig Schiffsverkehr); allein der niedrige Wasserstand und der doch stark aufdrehende Gegenwind sorgten für zusätzliche Anstrengungen.

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Geburtstag des Rheinmarathons

Geburtstag des Rheinmarathons

WSV Godesberg mit fünf Booten dabei

Am 2. Oktober 2021 feierte der Rheinmarathon des Ruderclubs Germania Düsseldorf seinen 50. Geburtstag. Was 1972 mit 37 Mannschaften begann, hat sich heute zu einem der beliebtesten Langstreckenklassiker im Bereich des Rudersports in Deutschland entwickelt.

137 Mannschaften mit rund 600 Teilnehmenden aus über 90 Vereinen hatten zum Jubiläum gemeldet. Teams aus Irland, England, Schweden, den Niederlanden und Frankreich sowie aus zahlreichen Städten Deutschlands wurden erwartet. Für den WSVG machten sich diesmal gleich fünf Boote (jeweils 4er+) bei gutem Ruderwetter auf den Weg, um die 42,195 km von Leverkusen nach Düsseldorf zu rudern.

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Der erste Marathon meines Lebens

Der erste Marathon meines Lebens

Erfahrungsbericht von Ruth Sassen

Am Samstag, den 02.10.2021, habe ich beim Rheinmarathon teilgenommen und zum ersten Mal ein Rennen dieser Art bewältigt. Nachdem wir uns mit der ursprünglichen Bootsbesetzung, bestehend aus Kathrin Lange, Ute Weber, Steffi Furch, mir und meiner Tochter Hannah (als Steuerfrau), gefühlt ein halbes Jahr mit Hilfe von Steffi und Hartmut auf den großen Tag vorbereitet hatten, machten wir uns Samstagmorgen in aller Frühe auf den Weg nach Leverkusen. Gemeinsam mit vier anderen Teams des WSVGs hieß es für uns 42 km flussabwärts zu fahren, auf Zeit, ohne Pause und egal bei welchem Wetter. Aber nun zu den tatsächlichen Ereignissen der Reihe nach…

Am Freitagnachmittag folgte eine Gruppe von ca.12 Personen dem Ruf von Jens, unserem Cheforganisator, und riggerten fünf Boote ab. Leider verletzte sich bei der Gelegenheit unsere Bootsobfrau Steffi, die als große Kraft und moralische Stütze unseres Boots damit leider ausfiel. Der weisen Voraussicht von Nicolai war es zu verdanken, dass wir aber bereits kurz danach schon mit Gudrun Nietgen eine Ersatzfrau stellen konnten, die Steffi würdig vertrat.

In Leverkusen bekamen wir abends von den Platzwarten den schönsten Bereich zum Ablegen der Boote zugewiesen, direkt am Tor, mit Blick auf dem Rhein und schöner Sitzbankanlage. Gut ausgestattet mit Bolzen, Muttern, Unterlegscheiben und Klebeband, dank unseres Bootswarts Thomas, wurden dann die ersten Boote aufgeriggert und fachgerecht gegen das Überschlagen von Wellen abgeklebt.

Auf diese Art gut vorbereitet fuhren wir dann am nächsten Morgen als Startnummer 2 um 9.01 Uhr die 42.000 m gen Norden. Wir passierten über eine geraume Zeit Industrieanlagen, wie wir sie in Bad Godesberg glücklicherweise nicht gewohnt sind, aber nachdem wir Leverkusen hinter uns gelassen hatten, kamen wir teilweise überraschend durch sehr schöne ländliche Gebiete. Insgesamt wurden wir wenig von Schiffsverkehr behelligt.

Was soll ich sonst noch berichten? Die ersten 10 Kilometer waren leichte Arbeit, nach 20 Kilometern merkte frau schon, dass frau was getan hatte. Nach dreißig Kilometern, konnte ich eigentlich nur noch an ein schmerzendes Körperteil denken, so dass ich sehr froh war, als wir dank der Steuerfrau etwas Musik einschalteten, die mein Ächzen übertönte und mich ablenkte. Die letzten zwei Kilometer waren dann nur noch von dem Gedanken beseelt, dass das Elend bald ein Ende haben würde und wir trotz zeitweise hohen Wellengangs immer noch oben schwammen.

In Düsseldorf halfen uns gütige Hände, einigermaßen würdig aus dem Boot zu klettern und es wieder an Land zu bringen. Es lässt sich schlecht wiedergeben, welch ein Gefühl sich unserer bemächtigte. Wir waren 42 km am Stück gerudert, waren mit 2 Std. 46 min und 51 sec unter 3 Stunden geblieben, fast trocken angekommen und konnten immer noch lachen (auf jeden Fall kurze Zeit später wieder). Schnell waren die Schmerzen vergessen, trockene warme Sachen angezogen, das Boot versorgt und dann ging es ans Feiern mit den anderen TeilnehmerInnen.

Es war ein toller Tag und ein gutes Gefühl trotz widriger Umstände mit den anderen Boots- Kameradinnen und Vereins- KameradInnen die Herausforderung gemeistert zu haben.

Wir senden viele Grüße an unsere Mannschaftstrainerin Steffi F. und bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben, am Rheinmarathon teil zu nehmen.

Erfolgreicher Rheinmarathon für den WSVG

Erfolgreicher Rheinmarathon für den WSVG

Sieger in der Mixed-Klasse D wurden Anselm, Steffi, Bea und Klaus mit Stm. Nicolai
Zweiter in der Mixed-Klasse D, das andere Mixed-Boot mit Eckart am Steuer und Erika, Dirk, Jens und Anne
Zweiter der Klasse E "Mädels" (Susanne, Iris, Sabine, Ellen) mit Stm. Axel Fliege.

Anfang des Jahres standen die Ruder-Pläne für 2020 fest: Im Mai den Männervierer auf der EUREGA anfeuern, dann mit eigener Mannschaft im Herbst Moselpokal und Rheinmarathon in den Blick nehmen, Nikolausregatta sowieso. Dann kam Corona und warf alle Pläne über den Haufen.

Doch im Sommer öffneten die Veranstalter mutig die Meldung für den Rheinmarathon. Mit weniger Mannschaften also sonst und unter großem Vorbehalt. Drei Mann- und Frauschaften aus dem WSVG ließen sich von dieser Unsicherheit nicht abhalten und meldeten sich schnell an: Zwei davon bestehend aus alten Marathonhasen: Susanne, Iris, Sabine, Bettina und Steuermann Axel sowie Erika, Anne, Jens, Dirk und Steuermann Eckart. Mit Bea, Anselm, Klaus und Steffi nahm Steuermann Nicolai vier Neulinge unter seine erfahrenen Fittiche.

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