WSVG

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Der Wassersportverein Godesberg (WSVG) ist ein Ruderverein, direkt am Rhein gelegen, mit Tradition. Bereits seit 1909 wird in Rüngsdorf gerudert. Das Bootshaus mit Blick auf Königswinter und den Drachenfels liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Freibad.

Wir nehmen jetzt Anmeldungen für die Ausbildung an – weitere Infos unter ==> Ruderkurse/Anfänger

Früh schon waren die Godesberger Ruderer erfolgreich auf nationalen und internationalen Regatten, obwohl der Rhein kein ideales Trainingsrevier bietet. Heute hat der Verein ca. 300 aktiv rudernde Mitglieder im Alter von 13 Jahren bis
über 80 Jahren. Dazu kommen noch etwa 50 Jugendliche der Schülerruderriegen des Alloisiuskollegs und des Amos Comenius Gymnasiums, beide in Bad Godesberg ansässig. So sind fast täglich Boote des WSVG auf dem Rhein zu sehen.

Die Hausstrecke führt von Rüngsdorf bei Rheinkilometer 646,5 rheinaufwärts vorbei an Mehlem zur Insel Nonnenwerth. Dabei sind etliche Kribben zu umfahren. Es wird dann in ruhigem Fahrwasser vorbei an der Insel Nonnenwerth bis zur Südspitze gerudert, aber vielfach geht es auch weiter nach Oberwinter oder Unkel.


  • Bootstaufe Löwelies II

    Bei strahlendem Sonnenschein taufte Eckart Lieser am 9. Mai unser neues Boot aus der Werft Wiersma in den Niederlanden. Ein Boot, das besonders mit unseren erfolgreichen Mannschaften auf den Langstreckenregatten im Einsatz sein soll.

    Dieses freudige Ereignis für den WSVG wurde dadurch getrübt, dass Eckart und seine Frau Helga nach über 40 Jahren Mitgliedschaft im WSVG Bonn verlassen werden. Besonders Eckart war in dieser Zeit bei unendlich vielen Projekten im Verein aktiv. So konnte durch sein handwerkliches Geschick manche Handwerkerrechnung gespart werden. Auf dem Wasser half er mit viel Geduld und Freundlichkeit, Rudertechniken zu verfeinern und steuerte viele Mannschaften sicher und geschickt durch Regatten.

    Der Name des neuen Bootes „Löwelies II“ ist eine Reminiszenz an Eckarts historisches Boot, das er einst mit an den Rhein brachte und das er 2024 in die Sammlung des Classic Boat Club Mülheim an der Ruhr abgegeben hat.

  • Erfolgreiche Frühjahrsregatta in Münster

    Bereits eine Woche vor der EUREGA, am 25. Und 26. April fand die Aaseeregatta in Münster statt. In Ergänzung zu den zahlreichen Kaderüberprüfungsmaßnahmen bot diese Regatta für die Trainingsmannschaft eine gute Chance Medaillen und Regattaerfahrung zu sammeln, zumal Max abiturbedingt eine Woche zuvor nicht bei der Kleinbootmeisterschaft in München starten konnte.

    Am Samstag wurde noch fleißig auf heimischen Gewässern trainiert, so dass die Regatta nur sonntags besucht wurde. Hier machte Cora den Anfang und ging in Renngemeinschaft mit Münster in der offenen Seniorinnen-Klasse im Doppelvierer an den Start. Es wurde ein klarer Start-Ziel-Sieg und die erste Medaille des Tages.

    Max und Hans folgten im Senior-1x. Hans in der Klasse der Leichtgewichte. Max konnte sich schnell von seinen Gegnern distanzieren und souverän mit deutlichem Vorsprung siegen.

    Der zweite geplante Start im 1x wurde bei ihm spontan durch einen Start im 2x ersetzt. Für dieses Wochenende (7. Bis 10. Mai) wurden Max und Thalia eingeladen im 2x und 4- im Tschechischen Racice bei den Seat-Races der U23-Nationalmannschaftsanwärter mitzufahren. Max wird dort mit einem Ruderer aus Hannover an den Start gehen. Dieser entschied sich dazu für eine gemeinsame Trainingseinheit und einen Start bei der Regatta nach Münster zu kommen. Auch wenn die Mannschaft um Max und Jonathan Ebel aus Hannover noch nicht eingefahren war, hatten die anderen Mannschaften keine Chance gegen das Duo. Wieder gab es einen Sieg mit sehr deutlichem Vorsprung.

    Am Nachmittag konnte sich Hans in seiner Leistungsklasse im schweren Männer 1x ebenfalls noch eine Medaille sichern.

    Der Tag wäre mit 4 Medaillen bei 5 Starts traumhaft zu Ende gegangen, wäre der Vereinsbus auf dem Rückweg nicht liegen geblieben. Zum Glück bereits in Bonn, wurde die Crew von unserem Vorsitzenden Andreas mit Motorschaden abgeschleppt. Auch ein Erlebnis.

    Cora Berger

  • Vier Siege bei der Eurega 2026

    Fulminanter Saisoneinstieg auf der Langstrecke

    Glückwunsch den grandiosen Siegern von AMOS und WSV Godesberg!

    Jens Reppahn stellt im Folgenden die erfolgreichen Mannschaften vor. Zugleich gebührt ihm Dank für die perfekte Organisation und Anselm für die kurzfristige Übernahme der Bootstransporte nach Ausfall des Vereinsbusses.

    Hipphipphurra – Andreas Bartsch – Vorsitzender WSV Godesberg

    An der diesjährigen Europäischen Rhein Regatta (Eurega), die zum 34. Mal ausgerichtet wurde, nahmen 20 Sportlerinnen und Sportler des WSVG in insgesamt 6 Booten teil. Die Regatta startet von zwei verschiedenen Orten aus. Die 100 km-Strecke beginnt im Schutzhafen von St. Goarshausen (Rheinkilometer 555), die 45 km-Strecke beim Neuwieder Pegelturm (Rheinkilometer 608). Das Ziel lag für beide Rennen am Bootshaus des ausrichtenden Bonner Ruder-Vereins (Rheinkilometer 653).

    Bein gutem Ruderwetter ging Klaus Helbing in einer überregionalen Renngemeinschaft im Männer-4er über die „volle Distanz“ und belegte insgesamt den 10. Platz in einer Zeit von 5:59h. Zugleich war dies der zweite Platz in der Altersklasse mit nur 2 Minuten Rückstand.

    Von Neuwied aus starteten zwei Boote des Amos-Comenius-Gymnasium. Der ältere Jahrgang mit Ferdinand Heuer, Tillman Abresch, Simon Liebetrau und Friedrich Rulands sowie Lisa Weyres (Steuer) gewann die Altersklasse mit der besten aller Junioren-Zeiten in 2.49.33h. Nur unwesentlich langsamer in respektablen 2.49.35h absolvierten Lasse Siebert, Braeden Bond, Finn Sylvester und Erich Lambrecht mit Steuermann Arnd Riemenschneider zum ersten Mal diese anspruchsvolle Regatta und gewannen ebenfalls in ihrer Altersklasse. Glückwunsch an die AMOS-Teams, die mit dem WSVG seit Jahren aufs Engste verbandelt sind und die mit Arnd einen nicht zu ermüdenden Trainer und Motivator haben.

    Die WSVG-Damen mit Susanne Grüter, Frauke von Stein, Eva Schoof und Kathrin Lange fuhren mit Steuermann Anselm Hoffmeister ein furioses Rennen und siegten in 2.45.51h mit fast 2 Minuten Vorsprung in einer sehr stark besetzten Altersklasse. Die Jubelschreie nach Bekanntgabe des Ergebnisses hallen noch heute durch das Rheintal.

    Zum dritten Mal in Folge dominierte die Renngemeinschaft mit dem WSV Honnef das Feld der Mixed-Boote in ihrer Altersklasse und gewann souverän in 2.34.41h und über 8 Minuten Vorsprung vor den „Verfolgern“ aus Essen. Verletzungsbedingt fuhr die Renngemeinschaft diesmal mit einer anderen Besetzung. So gesellte sich Nele Fischer (WSVH) zu Saskia Palluck, Jens Reppahn (beide WSVG), Elmar Witten (WSVH) und Nicolai Grandisch (WSVG, Steuer).

    Zu guter Letzt sei erwähnt, dass Stefanie Stüber ihren ersten Marathon gerudert ist und in einer Renngemeinschaft mit Sportlerinnen vom Mülheimer Wassersport sowie dem Bonner Ruderverein erschöpft und glücklich in 2.57.00h ins Ziel gefahren ist.

    Insgesamt ein toller Einstieg in die Langstreckensaison. Wer vergleichbare Strapazen kennt, kann einschätzen, dass die Wärme (24 Grad) sowie der niedrige Wasserstand zusätzlich dazu beigetragen haben, dass alle Teams an ihre Leistungsgrenzen gehen mussten, um diese phantastischen Ergebnisse zu erzielen.
    Und: wer in den letzten Wochen am Rhein unterwegs war, hat auch gesehen, dass diese Leistungsgrenzen nicht vom Himmel gefallen sind, sondern das Ergebnis harter Trainingseinheiten und einem hohen zeitlichen Aufwand der Athletinnen und Athleten sowie der Steuerleute. Wie schön, dass sich der Einsatz mal wieder ausgezahlt hat!

    Jens Reppahn

  • Wir nehmen jetzt Anmeldungen für die Ruderausbildung 2026 an
    Wir danken der Bonner Rudergesellschaft für die Überlassung der Grafik

    Unser neues Konzept für die Ausbildung der Erwachsenen startet ab sofort. Alle Informationen gibt es hier auf der Webseite im Bereich Ruderkurse/Anfänger.

    Unsere Anfängerkurse für Erwachsene starten jedes Jahr im Frühling. Wegen der Einführung des neuen Konzepts wahrscheinlich 2026 im Mai. Diese Kurse werden von erfahrenen Vereinsmitgliedern ehrenamtlich in ihrer Freizeit durchgeführt. Wir versuchen dabei immer möglichst vielen Interessierten diese Ausbildung zu ermöglichen. Trotzdem müssen wir leider jedes Jahr sehr viele Personen ablehnen, weil sich viel mehr dafür interessieren als wir ausbilden können.

    Wir freuen uns über Menschen, die sich neu für unseren Sport begeistern. Allerdings ist Rudern, besonders auf dem Rhein, herausfordernder als man vielleicht denkt. Es ist uns also sehr wichtig, dass Sie im Vorfeld genau erfahren, was Sie bei dieser Ausbildung erwartet, welche Voraussetzungen und welcher Aufwand dafür nötig sind und was das Ausbildungsziel ist. Dieses Wissen soll Ihnen bei der Entscheidung helfen, ob die Ausbildung und das Rudern das ist, was Sie sich vorgestellt haben, Sie wirklich wollen und wozu Sie fähig sind.

    Lesen Sie also bitte zuerst unsere Informationen. Sollten Sie weiterhin Interesse an der Teilnahme am Ruderkurs haben, können Sie sich bei Ulrike Ahrens melden. Sie lässt Ihnen dann ein Bewerbungsformular zukommen.

    Für interessierte Jugendliche gilt ein anderes Verfahren. Sie können sich jederzeit bei unserem Jugend-Ausbilder Hans Zachert melden.

  • Starke Testleistung auf nationaler Ebene von WSVG-Sportlern

    Während der Mitgliederversammlung am vergangenen Wochenende hatte ich schon erwähnt, dass unsere Trainingscrew dabei war, sich auf nationaler Ebene in Stellung zu bringen. Bei der Rangliste muss verdeutlicht werden, dass unsere Sportler im ersten bis zweiten Senior-B-Jahr sind, nach alter Terminologie in der Klasse U23, die Rangliste aber von allen Senioren bis hin zum Olympiasieger gefahren wurde. Cora Berger fasst die Details zusammen – alles in allem ein tolles Ergebnis, das Hoffnung auf mehr macht. 

    Herzlichen Glückwünsch an Thalia, Jakob und Max und die Trainer Cora Berger und Florian Heesen.

    Andreas Bartsch – Vorsitzender WSV Godesberg

    Der Bericht von Cora:

    Am vergangenen Wochende (28./29. März 2026) fand in Leipzig die Kaderüberprüfungsmaßnahme des DRV statt. Für Senioren bedeutet das: Samstag 2000 m Ergo-Test, Sonntag 6 km Langstrecke im Kleinboot. Anders als im Herbst in Dortmund starten die Riemer in Leipzig im 2-.

    Für den WSVG mit dabei waren als B-Senioren (= U23) Jakob Behnke und Max Thiele im 1x und Thalia Frick mit Charlotte Hentschel (BRG) im 2-.

    Um sich für die Nationalmannschaft qualifizieren zu können, müssen Senoiren auf dem Ergo eine Zeit von unter 6:10 fahren. Seniorinnen unter 7:10. Erfreulicherweise konnten alle 3 Sportler unserer Crew diese „Norm“ erfüllen. Mit 6:07.09 (Jakob) &:06.0 (Max) und 7:08.2 (Thalia) fuhren alle Athleten des WSVG persönliche Bestzeiten und erfüllen die Voraussetzung auf dem Ergo für die Qualifikation für die U23-WM.
    Am Sonntag ging es ähnlich erfreulich weiter: Max, der in seinem ersten U23-Jahr ist, konnte sich gegen viele ältere Gegner seiner Altersklasse und auch der A-Senioren durchsetzen und belegte mit einer sehr guten Zeit von 22:46 den 23. Platz (von 57 Startern). Mit von der Partie unter anderem Olympiasieger Oliver Zeidler. Jakob belegte mit 23:16 Platz 31.

    Thalia, die erst vor einem Jahr ihre erste Regatta gefahren ist und seit dem Winter mit Ihrer Partnerin Charlotte Hentschel (BRG) im Riemenzweier unterwegs ist, belegte einen guten 12. Platz der Gesamtwertung (von 16 Booten).   In 2 Wochen folgt in München über die 2km Strecke die nächste Pflichtmaßnahme des DRV für die Senioren. Wir sind gespannt…

    Cora Berger

    Fotos der Veranstaltung gibt es hier: Bilder DRV-Langstrecke Leipzig 2026

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