WSVG

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Der Wassersportverein Godesberg (WSVG) ist ein Ruderverein, direkt am Rhein gelegen, mit Tradition. Bereits seit 1909 wird in Rüngsdorf gerudert. Das Bootshaus mit Blick auf Königswinter und den Drachenfels liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Freibad.

Früh schon waren die Godesberger Ruderer erfolgreich auf nationalen und internationalen Regatten, obwohl der Rhein kein ideales Trainingsrevier bietet. Heute hat der Verein ca. 300 aktiv rudernde Mitglieder im Alter von 13 Jahren bis
über 80 Jahren. Dazu kommen noch etwa 50 Jugendliche der Schülerruderriegen des Alloisiuskollegs und des Amos Comenius Gymnasiums, beide in Bad Godesberg ansässig. So sind fast täglich Boote des WSVG auf dem Rhein zu sehen.

Die Hausstrecke führt von Rüngsdorf bei Rheinkilometer 646,5 rheinaufwärts vorbei an Mehlem zur Insel Nonnenwerth. Dabei sind etliche Kribben zu umfahren. Es wird dann in ruhigem Fahrwasser vorbei an der Insel Nonnenwerth bis zur Südspitze gerudert, aber vielfach geht es auch weiter nach Oberwinter oder Unkel.


  • Medaillen für den WSV Godesberg

    Cora Berger siegreich bei Offenen Deutschen Mastermeisterschaften

    Nach dem Bronzeerfolg bei den Deutschen Jugendmeisterschaften für Jakob Behnke und Max Thiele im Doppelvierer u19 (Junior A) hat nun Trainingsleiterin Cora Berger nachgezogen:

    Bei der Offenen Deutschen Mastermeisterschaft (German Masters Open) in Werder/Havel hat sie am Wochenende mit ihrer Partnerin Wiebke Gebauer vom Kölner Ruderverein von 1877(KRV77) die Bronzemedaille im MW 2x B (Masters Doppelzweier Altersklasse B) erkämpft. Zum Abschluss der Regatta gewann sie dann noch im unangefochtenen Start-Ziel-Sieg die Goldmedaille im Doppelvierer MW 4x B mit ihren Partnerinnen Wiebke Gebauer und Sabrina Schoeps (KRV 77) und der Mannheimerin Verena Schumacher.

    Zusätzlich ist zu erwähnen, dass Klaus Helbing nach Rennerfahrung in der Jugend und langer Pause wieder im Einer am 1000m-Start war und seinen Lauf als Vierter beendet hat.

    Andreas Bartsch

  • Tagestour nach Köln

    Nach vielen Regentagen des bisherigen Sommers war uns der Wettergott am ersten Sonntag im Juli hold und so starteten 17 WSVG-Mitglieder und zwei Gäste vom RTHC Leverkusen vom Godesberger Steg rheinabwärts. Die Bedingungen waren ideal - genau das richtige Maß an Sonnenschein, kaum Schiffsverkehr und nur ab und zu Gegenwind. So konnten wir den Anblick des vorüberziehenden Ufers genießen, das vom Wasser aus immer wieder eine überraschend neue Perspektive gewährt. Im Biergarten in Zündorf wurde eine Pause eingelegt. Gestärkt ging es dann auf die zweite Etappe mitten durch die Kölner Skyline bis zum Steg des RTHC.

    Vielen Dank an Anselm für die Organisation dieser schönen Tour!

  • Wiederaufnahme der “Dänen-Wanderfahrt”

    Inszenierung unter neuer Intendanz

    Prolog

    Es begab sich zu jener Zeit, dass Katja und Boris zum ersten Male die Verantwortung für die Gesamtorganisation der traditionellen Dänen-Ruderwanderfahrt des WSV Godesberg in Partnerschaft mit dem Hellerup Roklub übernahmen. Gespannt und voller Vorfreude scharten sie die Schar der Teilnehmer um sich, darunter auch den Autor, den Wiedereinsteiger ins Wanderfahren nach einer bescheidenen Pause von knapp 40 Jahren. Bei der Vorbesprechung in gemütlicher Runde lernte man als Novize, dass ein "Göffel" gar keine der vielen rudertechnischen Neuerungen der letzten Jahrzehnte ist wie etwa die “Big Blades” – neues Rudervokabular allenthalben.

    Anreise-Abenteuer

    Am Tag der Abreise brach der Tross gen Osten auf: per Vereinsbus, Privat-PKW und Bahn. Erstaunlicherweise traf der Bahnfahrer überhaupt und dann noch als Erster in Mirow ein, während wir im Vereinsbus von juveniler Klassenfahrtstimmung erfasst wurden. Die Fahrt führte uns durch enge Ortskerne, gespickt mit Sehenswürdigkeiten, die wir jedoch wegen Parkplatzsorgen im Hinblick auf das Gespann meist nur im Rückspiegel sahen.

    In Mirow angekommen, begrüßten uns die Mitglieder des Hellerup Roklub mit extra für den Anlass angefertigten Shirts, auf denen ihre Namen prangten – eine nette Geste, die uns sofort ein warmes Willkommen-Gefühl vermittelte das wunderbar mit der örtlichen Beherbergungs- und Gastro-Kultur kontrastierte nämlich einem gewissen „Hart aber herzlich“-Charme nach dem Motto “was wir nicht haben, brauchen Sie nicht”.

    Die Boote und der erste Schlag

    Beim Blick auf die aus Godesberg mitgebrachten Boote lachte das Herz: Sie waren federleicht im Vergleich zu den Mirower Panzern, die man nur zu zehnt heben konnte. Der Steuersitz eines der Boote war so reich ornamentiert, dass er an einen Königsstuhl erinnerte, was einen Godesberger Ruderer ganz besonders dazu verleitete, stolz zu thronen und uns mit seinen Steuerkünsten zu beglücken.

    Die Kommandos ertönten auf Deutsch, Dänisch, Englisch und allem, was man dafür halten konnte. Die unterschiedlichen aus der jeweiligen Heimat bekannten Bootstypen und Ruderreviere führten dazu, dass wir erst einmal einen gemeinsamen Schlag finden mussten. Das war, gelinde gesagt, ein Abenteuer für sich. Doch nach einigen unkoordinierten Paddelschlägen und leichten Kollisionen fanden wir unseren gemeinsamen Rhythmus.

    Hindernisse

    Durch den Regen der vorangegangenen Tage hatten viele Bäume den Halt verloren und die engen Kanäle zwischen den Seen teilweise blockiert. Mit etwas Gravitation, Gravität und rhythmischer Sportgymnastik gelang es uns, die Hindernisse auch mit den schwersten Booten zu überwinden. Dies sorgte für einige Lacher und unvergessliche Momente, aber auch für Happy-Hour bei den Mücken.

    Nach dem Rudern wurde rituell bewusstseinseinschränkende Flüssigkeit konsumiert, was die Stimmung zusätzlich beträchtlich hob. Fürdahin war das Motto beim Abschluss-Dinner „Es ist schon alles gesagt, aber noch lange nicht von allen“.

    Wetterglück und Polarlichter

    Die Sonne schien gnädig über uns und begleitete uns durch die gesamte Fahrt. Nachts suchten einige von uns sogar nach Polarlichtern. Diese waren zweifellos vorhanden, aber nur mit künstlicher Intelligenz und Smartphone wundersam sichtbar zu machen. Mit natürlichen Mitteln blieben sie jedoch unsichtbar, was zu tiefgehenden Diskussionen führte:  Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?

    Epilog

    Das Spiel ist aus, wir sehn betroffen: Der Vorhang fällt und alle Fragen offen!

    Katja und Boris, ihr habt es geschafft, eine wunderschöne Ruderwanderfahrt mit unserem dänischen Partner-Ruderverein in Szene zu setzen, die uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Prost auf euch und viele weitere Abenteuer!

    Klaus Helbing

    Hier gibt's noch was zu hören und zu sehen:
    Geburtstagsständchen für Ilse, die bisherige Organisatorin dieser Wanderfahrten

  • Sommerplan 2024

    Ab dem 6. Mai 2024 gilt der aktualisierte Sommerplan für die regelmäßigen Termine.

    Dienstag17:30Insel Rudern Jugend / TrainingsmannschaftLukas vom Kolke
    18:30Rudern Erwachsene und
    Ausbildung Erwachsene
    Michael Tollmann
    19:00Clubabend - Jour FixRossi al Fiume
    20:00Allgemeine Fitness/Gymnastik für Senioren
    Turnhalle Robert-Koch-Schule
    Ilse Sonnenburg-Hannemann
    Mittwoch13:15Schülerrudern Ako
    14:00Rudern Erwachsene
    und Wiedereinsteiger
    Nicolai Grandisch
    17:00Rudern Jugend / Trainingsmannschaft
    und Ausbildung Jugend
    Linus Mallwitz
    Donnerstag17:00Insel Rudern Jugend / TrainingsmannschaftJoshua Fritz
    17:30Cross FitAmelie Müller
    18:30Rudern Erwachsene und
    Ausbildung Erwachsene
    Christiane Jarsing
    / Ralf Lehr
    Freitag14:00Rudern für Wiedereinsteiger
    und Anfänger (Bitte vorher anmelden)
    Ralf Lehr
    E-Mail: stellv.vorsitzender(at)wsvg.de
    15:00Verabredete Mannschaften
    17:00Schülerrudern AmosArnd Riemenschneider
    Samstag14:00Rudern Jugendliche
    und Erwachsene
    Arnd Riemenschneider
    SonntagganztagsRudern verabredete Mannschaften
    10:00Rudern Erwachsene (Langstrecke)Jens Reppahn /
    Nicolai Grandisch
    10:00Trainingsmannschaft in FühlingenCora Berger /
    Florian Heesen

    An Feiertagen findet der allgemeine Ruderbetrieb nur bei ausdrücklicher Ankündigung statt.

    Bei den Wiedereinsteigerterminen ist es vorgesehen, stets ein Boot nur auf der Strecke bis zur Fähre zu rudern, um jederzeit in der Nähe des Stegs zu sein. Der Einteiler wird hier je nach Zusammensetzung der Mannschaften aber auch Boote für längere Strecken ermöglichen, wenn ausreichend fortgeschrittene Ruderer dabei sind.

    Der Sommerplan zum Download

  • Godesberger Sommerfest 2024

    Auch in diesem Jahr war der WSVG wieder mit einem Stand auf dem Godesberger Sommerfest im Kurpark vertreten. Am Stand standen Mitglieder bereit, um Interessierte mit Infos rund ums Rudern und unseren Verein zu versorgen. So freuten sich einige Passanten mal ein Ruderboot auf dem Trockenen aus der Nähe zu betrachten. Für diesen Zweck hatten wir die heuer mitgebracht. Besonders beliebt, vor allem bei den jüngsten Besuchern, waren wieder die Ergos, auf denn so mancher Kilometer zurückgelegt wurde.

    Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer!

Ältere Meldungen sind im Archiv abgelegt.