Sommerplan 2025
Sommerbetrieb 2025, Stand 29.09.2025
…Sommerbetrieb 2025, Stand 29.09.2025
…Am Samstag, 15. August 2026, konnte der WSVG wieder ein neues Boot taufen. Thalia Frick, unsere Deutsche Meisterin im Achter in der Offenen Klasse, taufte den neuen Renn-Einer von Empacher auf den Namen „Avanti“. Das Boot soll sie zu, hoffentlich, weiteren Erfolgen tragen. Wir wünschen viel Erfolg und natürlich immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel! (Auch wenn das auf dem Rhein zur Zeit leider immer schwieriger zu finden ist…)
Das Taufwasser floss diesmal aus einem besonderen Pokal. Der Pokal wurde 100 Jahre vor Thalias Einstieg ins Wettkampfgeschehen vergeben, nämlich 1925, bei der Siebengebirgsregatta. Er ging damals für den Sieg im Einer an den Schweizer Josef Schneider von See-Club Luzern. Dieser war in den 1920er-Jahren recht erfolgreich. So war er 1924 Europameister in Zürich und gewann bei den Olympischen Spielen in Paris die Bronzemedaille im Einer. 1925 war er in Prag Vizeeuropameister hinter dem Niederländer Pieterse. Im Folgejahr 1926 wurder er wiederum Europameister in Luzern.
Josef Schneider starb 1966. Der Pokal blieb in der Schweiz. Dort fand ihn Monika Bichsel auf einem Flohmarkt. Über die Ortsbezeichnung „Bad Godesberg“ in der Gravur fand sie unseren Verein und kontaktierte den Vorsitzenden Andreas Bartsch. Sie hat uns den Pokal geschenkt, leider konnte sie ihn nicht persönlich übergeben. An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön!
Der Pokal wird einen Ehrenplatz in unserer Vitrine erhalten.

„Sie“ – Cora Berger – hatte im Vorfeld Probleme: Ihr Partner für den Mix-Zweier sagte ab, ein Boot wurde noch gesucht. Die Honnefer kamen erst am ersten Renntag, da war das Mix-Rennen im 2xB schon vorbei. Immerhin wurde ein Partner gefunden: Tom Snelinski vom RC Sorpesee. Mit dem hat Cora vor vier Jahren bei einem Trainingslager in Frankreich im Vierer gesessen… Das ist jetzt nicht die ultimative Vorbereitung, im Doppelzweier kommt es auf Präzision im Bewegungsablauf und absolute Synchronität an, die kommt selbst bei guten Ruderern nicht bei einer Ausfahrt zustande. Aber: Es waren immerhin alle Rollsitze besetzt.
„Sie kam…“ im Rahmen einer Familienreise und hoffte, dass noch ein Boot gefunden wird. Am letzten Tag vor dem Rennen nach vergeblichen Telefonaten und Nachfragen, hörte ich nichts mehr, dachte: Es hat wohl geklappt. Da kam 18:27 die Mail weitergeleitet von einer anderen Adresse: „Habt Ihr morgen früh einen Doppelzweier, möglichst leicht, zur Verfügung?“ Es war also nichts klar.
…Die „Triple-Meisterschaft“ besteht aus der deutschen Großbootmeisterschaft (DGM) (alle Bootsklassen größer 1x und 2-), der offenen deutschen Mastersmeisterschaft (ODMM) (offen bedeutet hier, dass auch nicht-deutsche Teilnehmer antreten dürfen) und der deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM).
Zwei Wochen nach den Jahrgangsmeisterschaften fand die Triple-Meisterschaft vom 10. bis 12.07.2026 ebenfalls in Krefeld statt. Diesmal wurden allen Rennen „nur“ auf der typischen Masters-Distanz, den 1000 m, ausgefahren. Besonders die Rennen der offenen Klasse waren dieses Jahr sehr stark besetzt. Aber auch das Niveau im Masters-Bereich war sehr hoch. Aufgrund der Vielzahl an Rennen, die über 3 Tage gefahren werden müssen, gibt es – je nach Anzahl der Meldungen – Vorläufe und Finalläufe.
Der WSVG war insgesamt mit 8 Sportlern aus unterschiedlichen Altersklassen vertreten.
…Unsere Clubregatta war der Höhepunkt des Wassersportfestes am ersten Juli-Wochenende 2026. Die WSVG-Boote maßen sich auf der kurzen Distanz von 600 Metern mit Gästen vom Bonner Ruderverein und dem Ruderverein des Pädas. Zahlreiche Zuschauer hatten sich dazu am Rüngsdorfer Rheinufer, vor der schönen Kulisse des Siebengebirges, eingefunden. Dazu kam der fachlich versierte Kommentar von Heiner Nöthe und die passende musikalische Begleitung des Bonner Shanty-Chors, auf Einladung des KulturBades.
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Vom 25. bis 28. Juni 2026 fanden die deutsche Junioren (U17/U19) – und die deutsche Jahrgangsmeisterschaft (U23) auf dem Elfrather See in Krefeld statt. Ursprünglich auf dem Baldeneysee in Essen geplant, musste der Ausrichter, der ERRV, einige Wochen vor der Regatta den Austragungsort nochmal ändern. Grund: Zu starker Algenbewuchs und dadurch möglicherweise unfaire Bedingungen auf dem Baldeneysee.
Dieses Jahr ging der WSVG in kleiner Besetzung an den Start. Thalia Frick und Max Thiele starteten beide das erste Mal im U23-Bereich. Thalia ging in den Bootsklassen Frauen-Vierer mit Steuerperson (SF 4+), Frauen-Vierer-Ohne (SF 4-) und Achter mit Steuerperson (SF 8+) an den Start. Für Max ging es in den Bootsklassen Männer-Einer (SM 1x) und Männer-Doppelvierer (SM 4x) in den Kampf um Medaillen.
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Auch in diesem Jahr war der WSVG wieder auf dem Godesberger Sommerfest im Kurpark vertreten. Dort haben die Godesberger Vereine die Möglichkeit, sich und ihr Angebot zu präsentieren. Viele Vereine bieten Kulinarisches und Getränke an. Außerdem gibt es ein vielfältiges Angebot auf der Bühne. Das Fest klingt am Abend stets musikalisch aus.
Wer sich an anderen Ständen an Bratwurst, Reibekuchen und anderen Köstlichkeiten gütlich getan hatte, konnte die Kalorien dann bei uns auf dem Ergo wieder abstrampeln. Besonders begehrt sind die Ergos jedes Jahr bei Kindern und Jugendlichen. Angeleitet von WSVG-Mitgliedern kamen so schon einige gefahrene Kilometer zusammen.
…Am 5. Juli 2026 findet erstmalig ein gemeinsames, großes Wassersportfest der Vereine am Rüngsdorfer Rheinufer statt. Beginn ist um 11 Uhr.
Beteiligt sind, neben dem WSVG, der Godesberger Kanu Club, der Ruderverein des Pädas, das Rüngsdorfer KulturBad, der Förderverein Panoramabad Rüngsdorf und die SG WAGO.
Das Programm hält für alle Interessen etwas bereit. Bei den beteiligten Sportvereinen dürfen sportliche Aktivitäten natürlich nicht fehlen. Beim WSVG können Interessierte selbst auf dem Ruderergometer aktiv werden. Höhepunkt für die Rudervereine ist eine Clubregatta, die um 15 Uhr startet.
…Wie schon mehrfach seit 2018 führte auch in diesem Jahr wieder eine Ruderwanderfahrt nach Mirow und Umgebung an die wunderschöne mecklenburgische Seenplatte. Vom 14. bis zum 21. Juni nahmen insgesamt 13 Ruderfrauen und -männer teil, unterstützt durch ein dreiköpfiges familiäres Begleitteam, das in Fragen der richtigen Sportbekleidung und Erkundung der örtlichen Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten beratend zur Seite stand.
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Traditionell trifft sich der WSVG am Himmelfahrtswochenende mit dem Roklub Hellerup/Kopenhagen zur gemeinsamen Ruderwanderfahrt – jedes Jahr abwechselnd in Deutschland oder Dänemark. Diesmal ging es nach Emden.
Und die Tour begann genau so, wie man sich eine norddeutsche Unternehmung vorstellt: leichter Regen, kräftiger Wind und eine Wettervorhersage, die eher Stirnrunzeln als Zuversicht auslöste. Trotzdem blieb der Optimismus unerschütterlich: „An der See wird das Wetter immer besser als angekündigt.“ Ein Satz, der uns durchs ganze Wochenende begleitete – und sich ungefähr als ebenso belastbar erwies wie manche Dollen.
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Bei strahlendem Sonnenschein taufte Eckart Lieser am 9. Mai unser neues Boot aus der Werft Wiersma in den Niederlanden. Ein Boot, das besonders mit unseren erfolgreichen Mannschaften auf den Langstreckenregatten im Einsatz sein soll.
Dieses freudige Ereignis für den WSVG wurde dadurch getrübt, dass Eckart und seine Frau Helga nach über 40 Jahren Mitgliedschaft im WSVG Bonn verlassen werden. Besonders Eckart war in dieser Zeit bei unendlich vielen Projekten im Verein aktiv. So konnte durch sein handwerkliches Geschick manche Handwerkerrechnung gespart werden. Auf dem Wasser half er mit viel Geduld und Freundlichkeit, Rudertechniken zu verfeinern und steuerte viele Mannschaften sicher und geschickt durch Regatten.
Der Name des neuen Bootes „Löwelies II“ ist eine Reminiszenz an Eckarts historisches Boot, das er einst mit an den Rhein brachte und das er 2024 in die Sammlung des Classic Boat Club Mülheim an der Ruhr abgegeben hat.
…Bereits eine Woche vor der EUREGA, am 25. Und 26. April fand die Aaseeregatta in Münster statt. In Ergänzung zu den zahlreichen Kaderüberprüfungsmaßnahmen bot diese Regatta für die Trainingsmannschaft eine gute Chance Medaillen und Regattaerfahrung zu sammeln, zumal Max abiturbedingt eine Woche zuvor nicht bei der Kleinbootmeisterschaft in München starten konnte.
Am Samstag wurde noch fleißig auf heimischen Gewässern trainiert, so dass die Regatta nur sonntags besucht wurde. Hier machte Cora den Anfang und ging in Renngemeinschaft mit Münster in der offenen Seniorinnen-Klasse im Doppelvierer an den Start. Es wurde ein klarer Start-Ziel-Sieg und die erste Medaille des Tages.
Max und Hans folgten im Senior-1x. Hans in der Klasse der Leichtgewichte. Max konnte sich schnell von seinen Gegnern distanzieren und souverän mit deutlichem Vorsprung siegen.
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Fulminanter Saisoneinstieg auf der Langstrecke
Glückwunsch den grandiosen Siegern von AMOS und WSV Godesberg!
Jens Reppahn stellt im Folgenden die erfolgreichen Mannschaften vor. Zugleich gebührt ihm Dank für die perfekte Organisation und Anselm für die kurzfristige Übernahme der Bootstransporte nach Ausfall des Vereinsbusses.
Hipphipphurra – Andreas Bartsch – Vorsitzender WSV Godesberg
An der diesjährigen Europäischen Rhein Regatta (Eurega), die zum 34. Mal ausgerichtet wurde, nahmen 20 Sportlerinnen und Sportler des WSVG in insgesamt 6 Booten teil. Die Regatta startet von zwei verschiedenen Orten aus. Die 100 km-Strecke beginnt im Schutzhafen von St. Goarshausen (Rheinkilometer 555), die 45 km-Strecke beim Neuwieder Pegelturm (Rheinkilometer 608). Das Ziel lag für beide Rennen am Bootshaus des ausrichtenden Bonner Ruder-Vereins (Rheinkilometer 653).
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